Kirchenchor Kirchtimke
Kirchenchor Kirchtimke
Montags, 20 Uhr, Leitung Uwe Bettels,
Tel. 04285-924119
Regelmäßig ist der Kirchenchor der Kirchengemeinde Kirchtimke im Gottesdienst bei den Festgottesiensten zu hören.
Besondere musikalische Gottesdienste haben eine gute tradition, z. B. zu Liedern von Paul Gerrhardt. Der große Liederdichters hat viele unvergessene Lieder hinterlassen, die nach wie vor im Gottesdienst durch Wort und Musik predigen.
Der Kirchenchor besteht seit Beginn des Jahres 1991, seit Sommer 2010 unter der Leitung von Uwe Bettels.
Teil eines Ganzen
Hiesige Sänger Teil eines großen Ganzen
Tarmstedt/Wolfenbüttel. Von einem unvergesslichen Ereignis am Wochenende berichtet Uwe Bettels, Leiter der Kirchenchöre Kirchtimke, Tarmstedt und Selsingen sowie des Jugend- und Kinderchores der Tarmstedter Martin-Luther-Kirche. Mit 70 Sängern nahm er am Chorfest in Wolfenbüttel teil. Motto der Großveranstaltung: „Lobe den Herrn meine Seele.“
Alle zwei Jahre lädt der niedersächsische Kirchenchorverband zum Chorfest ein. In diesem Jahr folgten insgesamt 1800 Sänger dem Ruf. Sie verteilten sich auf zwei Kirchen in der Stadt, in der einst der Komponist Michael Praetorius gewirkt hatte. Dessen Werk stand deshalb auch im Mittelpunkt des musikalischen Programms.
Komponistin dirigiert
Ferner umfasste das eigens für den Anlass konzipierte Chorheft Stücke von Händel, Telemann, Mendelssohn sowie Zeitgenössisches. Dazu zählt das „Gloria“ von Piret Rips, einer Komponistin aus Estland, die am Chorfest teilnahm und ihr eigenes Stück dirigierte.
Uwe Bettels, der Sänger im Alter von 8 bis 80 Jahren motiviert hatte, für die Veranstaltung zu proben und an ihr teilzunehmen, zeigte sich gegenüber der Zevener Zeitung „sehr beeindruckt“. Dazu habe die „eindrucksvolle Chormusik“, teils achtstimmig vorgetragen, beigetragen, vor allem aber „das Gemeinschaftsgefühl zwischen Jung und Alt.
„Der Abschlussgottesdienst mit einem überwältigenden Chorklang, unterstützt von einer großen Orgel und mit dem erstklassigen Wolfenbütteler Bläserensemble in der wunderschönen Trinitatiskirche hat bei vielen eine Gänsehaut hervorgerufen und wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben. Mindestens bis zum nächsten Chorfest in zwei Jahren.“ Dirigiert wurden die jeweils 900 Sänger übrigens immer von vier Dirigenten gleichzeitig.
Insgesamt rund 16 Stunden dauerte der Ausflug der hiesigen Chormitglieder. Doch trotzdem sei nach der Rückkehr für Müdigkeit kein Platz gewesen, wie der Chorleiter berichtet. Dafür seien alle zu aufgewühlt gewesen, „so voller Eindrücke, so voller Musik“. (bal)
Artikel vom 07.09.10 - 06:00 Uhr Zevener Zeitung
