Ev.-luth. Kirchengemeinde Kirchtimke

Wir über uns

Lebendige Gemeinde

Kirchspiel Kirchtimke
Unser Kirchspiel umfasst die drei Timke-Dörfer sowie die Ortschaften Hepstedt, Breddorf und Steinfeld und ist flächenmäßig eine der größten Gemeinden im Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck (Karte anklicken, mit Dank der Homepage der Samtgemeinde Tarmstedt entnommen).

 

Die Pfarrstelle umfasst etwa 2.700 Gemeindeglieder und alle Dörfer sind im Kirchenvorstand vertreten. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten um 10.00 Uhr an Sonn- und Festtagen finden "Gottesdienste mal anders" im Gemeindehaus statt, mit Musikgruppe, Theater und anschließendem Café. Der Posaunenchor Kirchtimke gehört zu den ältesten der Landeskirche. Eltern-Kind Gruppen und unsere Kinder- und Jugendgruppen sind gut besucht und verfügen über eigene Räumlichkeiten im Gemeindehaus. Gemeindenachmittage, Besuchsdienst, Frauenkreis, Chorarbeit und Kindergottesdienst zeigen eine lebendige Gemeinde.

 

"Ganz bei Gott und ganz bei den Menschen"

Pastor Wolfgang Preibusch

Ich sehe unsere Ev.-lutherische Kirche als Volkskirche in der Mitte des Lebens, ganz bei Gott und ganz bei den Menschen (Doppelgebot der Liebe). Sie versteht sich inmitten der Welt und bietet ein breites Spektrum an gemeinsamer Lebensgestaltung, Begleitung und Hilfe, sie sucht den Kontakt und das Gespräch.

Unsere Aufgabe als Verantwortliche in der Kirche sehe ich neben anderem darin, eine christliche Sozialisation auf den Weg zu bringen, z.B. durch eine nachgehende Taufarbeit, durch Eltern-Kind-Gruppen, das Angebot des Kindergottesdienstes, der Zusammenarbeit mit der Schule, eine integrierende Konfirmandenarbeit (die Eltern einbezieht und Verbindungen zur Gemeinde knüpft), die Einladung zur Teilnahme am Angebot der örtlichen Ev.Jugend! In der Arbeit mit Erwachsenen spielt das Anknüpfen an biographische Gegebenheiten eine große Rolle, Konfirmationsjubiläen z.B.

Ich habe das Bild einer einladenden Kirche vor Augen: freundlich, verbindend, zugewandt. Unsere Aufgabe ist es nicht, auf die Menschen zu warten, sondern auf sie zuzugehen. Wir schauen, woran unsere Gemeindeglieder schon jetzt teilhaben und an welche bisherigen Erfahrungen mit Kirche und Glauben wir für die Zukunft anknüpfen können, so dass Glauben, bzw. eine christlichen Lebensdeutung, das Leben prägt.

Der Ort der Gemeinschaft der Glaubenden ist für mich die Gemeinde in ihren verschiedenen Formen
, in der dann Beteiligung, Teilhabe und Engagement weiter an Raum gewinnt. Dafür setze ich mich in meinem Dienst mit anderen in unserem Kirchspiel ein.

Pastor Wolfgang Preibusch, Kirchtimke

 

Gute Tradition

Vieles hat in der Gemeinde eine gute Tradition. so gibt es den Kindergottesdienst schon bald seit 75 Jahren (seit 1938), unseren Besuchsdienst über 20 Jahre (seit 1988) und die Mitwirkung von Lektorinnen und Lektoren im Gottesdienst ist seit Jahrzehnten eingeübt. Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, Pastoren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben jeweils über lange Zeiten gut zusammen gearbeitet. Darum gibt es in vielen Dingen eine gute Kontinuität, die auch nach außen hin Vertrauen schafft. Seit über 800 Jahren gibt es in Kirchtimke eine Kirche. In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Reformation hier eingeführt.

Romanischer Taufstein und frühgotisches Kruzifix
Die erste uns bekannte urkundliche Erwähnung des Dorfes Kirchtimke stammt aus dem Jahre 1148, in der berichtet wird, dass Bischof Thietmar von Verden dem Domkapital den Zehnten aus mehreren Dörfern schenkt, darunter "Timbike". Zu dieser Zeit wird hier in Kirchtimke die erste Kirche erbaut worden sein. Der alte romanische Taufstein, der noch aus dieser früheren Kirche stammt, wird etwa auf das Jahr 1200 datiert. etwas jünger ist das aus Eichenholz geschnitze frühgotische Kruzifix (ca. 1280).

Kirchbau 1739
Wegen Baufälligkeit und Platzmangel wurde dann Kreuz1739 an gleicher Stelle unsere heutige, größere Kirche erbaut. Die Kanzel stammt noch aus dieser Zeit. Neben dem alten Taufstein ist ein frühgotisches Kruzifix aus Eichenholz (um 1280) erwähnenswert, in dessen hohlen Korpus sich eine Lambertus-Reliquie befand und zum heutigen Beinamen "St. Lambertus-Kirche" führte.

 

Foto W.P.

Altar St. Lambertus-Kirche - Passion

"Kirche, wie ich sie sehe..."

Gebet, von Konfirmanden gestaltet

-lebt aus dem Wort Gottes
-verbindet
-begleitet
-arbeitet mit vielen anderen zusammen…
-ist „vor Ort“ präsent, gibt Halt und Hilfe, begleitet,
-handelt in der Nächstenliebe
-pflegt gute Traditionen
-ist innovativ und reformiert sich ständig
-weiß sich zu den Menschen gewiesen
-gestaltet das Leben in der Welt
-weist immer wieder über diese Welt hinaus
-deutet das Leben in einem christlichen Sinn
-bringt die Frage nach den richtigen Maßstäben und den Wert des Lebens in den gesellschaftlichen Bezügen zur Sprache
-ist an den Menschen und ihrer Situation orientiert
-lässt erkennen: „Du gehörst dazu!“
-investiert in die Zukunft
-weiß um ihren Ursprung und ihren Auftrag, zu den Menschen in dieser Welt zu gehen
-handelt von Christus her auf die Gemeinschaft in seinem Namen hin
!

 

Was uns wichtig ist...

Mini-Club


In folgende Bereiche haben wir in unserem Kirchspiel in den letzten 25 Jahre besonders "investiert":

- Gottesdienst
(Lektorenarbeit, Gottesdienstausschuss, Gottesdienste mal anders, Gottesdienst im Team und im Dorf u.a., Abendmahlsgottesdienste für Ältere und Gehbehinderte in den Bankreihen, Kassettendienst u.a.)

- Integrale Kasualpraxis
(Verbindung zur Gemeinde stärken, „Taufbaum“, Mini-Club, KiGo, Ehejubiläen mit Posaunenchor u. Andacht in der Kirche , Abkündigungen im Gottesdienst, beteiligende Kasualpraxis, Kollektenbestimmung usw.)

- Kirchenmusik
(Konzerte, Chöre, Kirchenband, Instrumente und Ausstattung, Förderverein)

- Bibel- und Glaubenskurse, Bibelwoche
(über den eigenen und gemeinsamen Glauben auskunftsfähig sein und das Leben entsprechend gestalten)

- Räume und Ausstattung von Gemeindehaus und Kirche
(Räume für die Kinder- u. Jugendarbeit und für Eltern-Kind-Gruppen ausgebaut, Spielplatz angelegt; Außenanlagen bei Kirche und Gemeindehaus neu gestaltet, Kirchrenovierung, Beleuchtung, barrierefreier Zugang auch für Ältere und Gehbehinderte)

- Infrastruktur, Kommunikation, Fundraising
(Besuche und Besuchsdienst, Dienstbesprechungen, Kontaktpflege, Öffentlichkeitsarbeit, Internet, Kirche im Dorf, Seniorenarbeit, Gemeindefeste, Familiengottesdienste, Projekte, Förderverein Kirchenmusik, Sammeldienst u.ä)

- Kindergottesdienst,Konfirmandenarbeit, Kinder- und Jugendarbeit
(Angebote in den 6 Dörfern, großer Mitarbeiter-Kreis, Elternbeteiligung, Fahrtdienst, Freizeiten…)

- Beteiligung, Qualifikation, Identifikation
(Mitarbeitergewinnung und – schulung, Rüstzeiten, Teilhabe am Leben der Gemeinde und an Diensten fördern)

- Leitung/Organisation, Selbstfinanzierte Stellen
(Kirchenvorstandsarbeit, Gemeindebeirat, gemeinsame Planung, Fortbildung, Gremienarbeit im Kirchenkreis, Ausschüsse ...)

- Regionale Zusammenarbeit u.a.m.
(gemeinsamer Gemeindebrief, Regionalausschuss, Sommerkirche und Regionalgottesdienste, gemeinsme Aktionen, Zusammenarbeit)

 

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