Männerfrühstück beginnt:
THEMA:
"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" –kann MANN das glauben?
Samstag, 28.April 2012,
9.00 – 11.30 Uhr
im Ev. Gemeindehaus
Kirchtimke, Schulstr. 3
"Es ist spektakulär, was die Naturwissenschaftler inzwischen über die Entstehung der Welt und des Lebens herausgefunden haben. Kann MANN das heute noch glauben, dass Gott der Schöpfer ist? Wie soll man sich das vorstellen?“
Nach einem zünftigen Frühstück wollen wir miteinander
über das Thema ins Gespräch kommen.
Ein kurzer Vortrag leitet die Diskussion ein.
Zur Planung (Einkauf) bitten wir um Anmeldung bis zum 24.April 2012. Wir laden herzlich ein!
Veranstalter: Kirchengemeinden in der Region
Anmeldungen an: Herbert Schulz, Tel.04283-5357oder
Pastor W. Preibusch: info@kirchengemeinde-kirchtimke.de
"Männerfrühstück" aus der Taufe heben
Kirchengemeinden wollen "Männerfrühstück" aus der Taufe heben
- 07.01.2012 Wümme Zeitung
Reden über Gott und die Welt
Von Irene Niehaus
Männer machen nicht viele Worte, brauchen aber Kommunikation. Männer sind wie Frauen, und daher auch mal gern unter sich. Ab und an mal wollen junge wie ältere Männer auch über Gott und die Welt miteinander sprechen. Dafür gibt es in den beiden evangelischen Kirchengemeinden in der Samtgemeinde Tarmstedt bislang kein Angebot. Das soll sich ändern. Die Gemeinden planen ein "Männerfrühstück".
Tarmstedt·Kirchtimke·Wilstedt. "Männer sind einsame Streiter, müssen durch jede Wand, müssen immer weiter", singt Herbert Grönemeyer über das angeblich starke Geschlecht. Erfahrungen zeigen aber etwas anderes, wissen Kirchtimkes Pastor Wolfgang Preibusch und der Wilstedter Herbert Schulz. "Männer wollen sich mit anderen Männern über Fragen des Alltags von Männern austauschen." Männer wünschten für sich neue Formen einer gelebten Spiritualität. "Männer wollen Geselligkeit, Sympathie und Annahme in einer Gruppe erfahren", erklären die beiden im aktuellen Gemeindebrief. Die Kirche in der Region sei ein Ort, der diesen Interessen und Wünschen von Männern Raum geben könne, heißt es weiter.
Pastor Preibusch möchte zusammen mit Schulz und anderen Interessierten eine Männerrunde aus der Taufe heben, keinen Frühschoppen, sondern ein Frühstück für Leib und Seele. Eine Gesprächsrunde soll es werden mit Kaffee und Brötchen und geistlichen Impulsen. Schulz betreut in der Kirchengemeinde Wilstedt den Männer-Seniorenkreis, den es schon seit langem gibt und den er von Pastor Norbert Hintz übernahm. Die älteren Herren treffen sich jeden ersten Donnerstag im Monat.
Mehr Angebote für Männer
Bedarf an einem Männerfrühstück bestehe, sind sich Schulz und Preibusch sicher. So wollte etwa ein Anrufer im Kirchtimker Pfarramt wissen, warum es so wenig Angebote für Männer gebe. Auch ist Schulz von Tarmstedtern angesprochen worden, die sich für eine solche Runde interessieren. Tatsächlich seien die Kirchengemeinden stark familienorientiert mit Angeboten für Frauen und Kinder, betont Preibusch. Männerarbeit sei dagegen bislang zu kurz gekommen.
Das soll nun anders werden, die Kirchengemeinden wollen die Lücke schließen. "Auch Männer sollen in der Region Orte haben, an denen sie diskutieren und über neue Lebenswege nachdenken können", sagt Wolfgang Preibusch. Das Männerfrühstück richtet sich an Interessierte jeden Alters, egal ob Kirchenmitglied oder nicht. "Wir wollen Männer erreichen, die sonst nichts mit der Kirche zu tun haben", erklärt Schulz.
Neben dem gemeinsamen Essen sollen beim Männerfrühstück aktuelle und zeitgemäße Themen zur Diskussion stehen. In unregelmäßigen Abständen sollen Männer an einem Vormittag eingeladen werden, sich in einem der drei Gemeindehäuser der beiden Kirchengemeinden zu treffen. Die Veranstaltungen könnten, so die Überlegungen, etwa drei Stunden dauern und mit einer Losung oder einem Lied beginnen. Daran schließt sich das knapp einstündige Frühstück, bei dem die Gäste an den Tischen erste Gespräche führen. Dann steigen die Teilnehmer in die thematische Arbeit ein, hören einen Vortrag und machen Gruppenarbeit. Das mögliche Themenspektrum soll so bunt sein wie das Leben, wünschen sich die Initiatoren. Es könne von männerspezifischen Fragen ("Was macht Männer zu Männern?) über politische und wirtschaftspolitische Themen bis hin zu Ernährung und allgemeinen Lebensfragen reichen.
"Wir als Kirche sehen ja auch unsere gesellschaftliche Verantwortung und wollen dazu beitragen, dass das Leben gelingen kann", erläutert Preibusch. Die Teilnehmer selbst sollten Ideen einbringen, wünschen sich Preibusch und Schulz. Sie sind optimistisch, dass das "Männerfrühstück" auf Resonanz stößt und bis zu 40 Interessierte anlockt. Die beiden zeigen sich offen für alles. Sollte sich sogar zeigen, dass der Vormittag für eine Männerrunde nicht geeignet ist, könnte auch über ein Treffen am Abend "mit Schlachteplatte" nachgedacht werden, erzählt Kirchtimkes Pastor. "Wir fangen erst einmal an und sehen dann weiter."
Die beiden möchten ihre Idee für die neue Männerrunde bekannter machen und Mitstreiter gewinnen, die im Team von acht bis zehn Personen die Treffen vorbereiten. Wer Interesse hat, beim Start mitzuwirken, kann sich an die beiden wenden. Im nächsten Gemeindebrief wollen sie dann über den Stand der Dinge berichten und einen Termin für das erste Planungstreffen bekannt geben. Bis Sommer, glaubt Preibusch, könnte das erste "Männerfrühstück" starten.
Männerfrühstück -z.Zt. in der Vorbereitung!
"Nur für Männer - in der Samtgemeinde Tarmstedt - ab 2012 geplant"
Das Männerfrühstück – ein neuer Impuls für unsere regionale Gemeindearbeit
"Warum gibt es so wenig Angebote für Männer in der Kirche?", fragt ein Anrufer im Pfarramt nach. Das soll nun anders werden. Auch Männer sollen bei uns in der Region Orte haben, an denen sie über "Gott und die Welt" diskutieren und über neue Lebenswege nachdenken können.
Erfahrungen zeigen: Männer wollen sich mit anderen Männern über Fragen des Alltags von Männern austauschen. Männer wünschen für sich neue Formen einer gelebten Spiritualität. Männer wollen Geselligkeit, Sympathie und Annahme ineiner Gruppe erfahren. Die Kirche in der Region ist ein Ort, der diesen Interessen und Wünschen von Männern Raum geben kann.
Wie läuft das ab? Neben dem gemeinsamen Essen stellt es aktuelle und zeitgemäße Themen zur Diskussion. In unregelmäßigen Abständenwerden Männer an einem Vormittag eingeladen, um zunächst gemeinsam zu frühstücken und sich danach einemThema zu stellen.
Männer nehmen einander wahr und hören auf das Gesagte
Männer genießen das gemeinsame Essen
Männer teilen sich mit, diskutieren und engagieren sich
Männer nehmen sich Zeit zur Pflege von Geselligkeit und Gemeinschaft.
Gesucht werden: Interessierte für einen Trägerkreis !
Haben Sie Interesse beim Start des Männerfrühstücks mitzuwirken? Dann melden Sie sich bei uns! Im nächsten Gemeindebrief werden wir weiter berichten und einen Termin für das erste Planungstreffen bekannt geben! Um Ostern herum könnte das erste Männerfrühstück starten, wenn sich eine Gruppe zur Vorbereitung findet. Wir laden herzlich dazu ein! Ihre Ansprechpartner:
Herbert Schultz, Wilstedt und Wolfgang Preibusch, Kirchtimke
Männer definieren ihre Rolle neu
Männer definieren ihre Rolle neu
Arbeitsgemeinschaft der Kirche: Stereotypen sind passé / Andere Tätigkeiten in Rentenzeit
- 07.01.2012 Wümme Zeitung
Männer definieren ihre Rolle neu
Von Irene Niehaus
Landkreis Rotenburg. Die Gesellschaft ist in Bewegung, Rollenbilder ändern sich ebenso wie Lebensentwürfe. Damit einher geht die Abkehr von traditionellen Verhaltensmustern. Männer sehen sich raschen Veränderungen im Berufs- und Wirtschaftsleben ausgesetzt. Sie setzen sich mit neuen Erwartungen in Partnerschaft und Familie auseinander. Und die älteren denken anders als früher über die Gestaltung der Zeit ihres Ruhestands nach. Auch der christliche Glauben als sinnstiftende Perspektive spielt für viele Männer eine Rolle.
"Wohl kaum eine Zeitspanne der Geschichte hat Männerwelten, Männerbilder und Männerrollen so stark beeinflusst und auch verändert, wie die vergangenen vier Jahrzehnte", heißt es in einem aktuellen Papier der evangelischen Kirche zur Männerarbeit. Entwicklungen und Ereignisse wie die 68er Bewegung, die Friedensbewegung, der Feminismus, die Wiedervereinigung, die Globalisierung, aber auch Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit sowie die rasante Entwicklung intelligenter Kommunikationstechnologien - all diese Veränderungen hätten dazu beigetragen, dass heute neben den Frauen auch die Männer ihre Geschlechterrolle neu definieren, verbunden mit einem neuen Selbstbewusstsein.
Neue Rollenbilder haben nach Ansicht der Kirche die Männer geprägt. "Stereotypen, die Frauen an Haus und Herd binden oder die Berufstätigkeit von Frauen als schädlich für die Kinder erachten, sind weithin Vergangenheit", so die Untersuchung der Arbeitsgemeinschaft der Männerarbeit der evangelischen Kirche. Die Denkmuster spielten im Bewusstsein und Handeln selbst der traditionell orientierten Männer keine wesentliche Rolle mehr.
Für viele Männer ist die Erwerbsarbeit ein wichtiger Ort, an dem sie Anerkennung und Bestätigung erfahren. Zugleich kann die Arbeitswelt ein Lebensbereich sein, den Fremdbestimmung kennzeichnet. Deshalb erleben nicht wenige Männer das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben ambivalent. Das Ende der Berufstätigkeit kann eine große Sinnkrise auslösen. Männer bei der Gestaltung dieses wichtigen Lebensabschnittes zu begleiten, darin sieht die evangelische Kirche nach eigener Aussage eine elementare Aufgabe. Zudem berge das Altern zahlreiche Fallen für das männliche Selbstverständnis: Nicht selten werde das Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit mit der Frage verknüpft, ob die eigene Männlichkeit nun gewissermaßen zu ihrem Ende gekommen sei. Auf der anderen Seite suchen nicht wenige Männer fürs Alter eine sinnvolle Tätigkeit, in der sie ihre beruflichen Kompetenzen und Fähigkeiten einbringen oder ihre Interessen und Wünsche verwirklichen können.
Mannsein wird nach Einschätzung der evangelischen Kirche aber heute längst nicht mehr ausschließlich über Beruf und Karriere definiert. Die Globalisierung der Märkte habe die Einstellung vieler Männer zum Job verändert. Auch ihre Haltung zur Technik sei kritischer geworden.
Die Männerarbeit der EKD setzt sich nach eigenen Angaben gesellschaftspolitisch für eine an der Lebenswirklichkeit von Männern orientierte Männerförderung ein, die neben die Frauenförderung trete. "Es wird entscheidend darauf ankommen, die männliche Perspektive vor allem auch in die familienpolitischen Diskussionen einzubringen", heißt es in dem Papier. Auch müsse eine gute Balance zwischen Familie und Beruf beiden Geschlechtern gleichermaßen ermöglicht werden.
Männerfrühstück
MÄNNERFRÜHSTÜCK – EINE FORM DER MÄNNERARBEIT?
Das Männerfrühstück ist eine neuere Form der Männerarbeit,
um Männer in den Kirchengemeinden anzusprechen
und miteinander ins Gespräch zu bringen. Neben dem gemeinsamen
Essen stellt es aktuelle und zeitgemäße Themen
zur Diskussion.
In unregelmäßigen Abständen werden Männer an einem
Vormittag – meistens am Sonnabend – eingeladen, um
zunächst gemeinsam zu frühstücken und sich danach einem
Thema zu stellen.
Mit dem Männerfrühstück, einem punktuellen und offenen Angebot
der Gemeinde, werden auch Männer erreicht, die der
Kirche und dem kirchlichen Leben eher distanziert gegenüberstehen.
Durch das Zusammentreffen mit kirchlich engagierten
Männern wird eine lebendige Diskussion möglich.
DAS MÄNNERFRÜHSTÜCK SPRICHT ALLE SINNE AN
• Männer nehmen einander wahr und hören auf das Gesagte
• Männer genießen das gemeinsame Essen
• Männer teilen sich mit, diskutieren und engagieren sich
• Männer nehmen sich Zeit zur Pflege von Geselligkeit und Gemeinschaft
Ein bewährter Ablauf:
9.00 Uhr
• Einstimmung
• Begrüßung durch ein Mitglied des Vorbereitungsteams bzw. den Gemeindepastor
9.10 Uhr
•gemeinsames Frühstück
10.00 Uhr
• thematische Arbeit
• (kurzer Vortrag, Gruppenarbeit, thematische Gespräche an Tischen)
11.15 Uhr
• Informationen, Themenvorschläge, Termine, Einladungen
• Verabschiedung mit Lied, Segen oder Gebet
11.30 Uhr
•Abräumen, Abwaschen
12.00 Uhr
• Nach einer kurzen „Manöverkritik“ verlässt das Team das Haus.
Die Themen für ein Männerfrühstücks sollten von den Teilnehmern
vorgeschlagen werden. Es bietet sich deshalb an,
am Ende eines Treffens Interessen abzufragen oder Themenvorschläge
kurz diskutieren zu lassen. Bei bisherigen
Männerfrühstücken ergaben sich unter anderem folgende
EIN KLEINER TIPP FÜR DEN EINKAUF
(wenn die Veranstaltung im Gemeindehaus geplant ist)
Für jeweils 10 Personen:
25 Brötchen unterschiedlicher Art
(10 normale, 15 gemischte Körnerbrötchen)
auf Wunsch auch einige Scheiben Brot
250 g Butter
1 Glas Marmelade
200 g Käse (Scheiben und/oder Weichkäse)
200 g Fleischauflage (Wurst und/oder Schinken)
100 g Salat nach Wahl
10 Eier (gekocht, Spiegel- oder Rührei)
10 Becher Joghurt
1 Becher Kaffee- oder Teesahne
2,5 Liter Orangensaft
4 Flaschen Wasser
ca. 100 - 150 g Cherrytomaten oder Weintrauben als Tisch oder
Plattengarnierung. Kaffee und Tee wird meistens von
der gastgebenden Gemeinde gestiftet, ebenso Kandis bzw.
Würfelzucker.
WEITERE INFORMATIONEN
zum Männerfrühstück erhalten Sie
im Haus kirchlicher Dienste
der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Fachgebiet Männerarbeit
Archivstraße 3, 30169 Hannover
Fon: 0511 1241-410
Fax: 0511 1241-499
E-Mail: busse@kirchliche-dienste.de
oder bei dem Sprengelreferenten der Männerarbeit:
Lüneburg und Stade:
Helmuth Haase, Lange Straße 6, 27419 Tiste
Fon: 04282/508482
E-Mail: haase@kirchliche-dienste.de




